Im Plenum des Bayerischen Landtags hat der Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko über den neuen Masterplan Lehrkräftebildung gesprochen. Im Mittelpunkt stand dabei für den bildungspolitischen Sprecher der CSU-Fraktion vor allem die stärkere Verzahnung von Theorie und Praxis in der Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer.
Mit dem neuen „Praxisjahr intensiv“ sollen die bisherigen Schulpraktika zu einem zusammenhängenden Praxisjahr gebündelt und auf insgesamt 300 Stunden ausgeweitet werden. Hinzu kommen mehr Unterrichtsversuche, kleinere Praktikumsgruppen und eine engere Verbindung zwischen Universität und Schule.Auch inhaltlich wird die Ausbildung weiterentwickelt. Vorgesehen sind unter anderem mehr Fachdidaktik sowie verbindliche Inhalte zu Inklusion, Demokratiebildung und digitaler Bildung. Neue praxisorientierte Elemente sollen angehende Lehrkräfte gezielter auf die Anforderungen ihres späteren Berufs vorbereiten.
„Wer guten Unterricht machen will, muss guten Unterricht erleben – und zwar von Anfang an. Deshalb brauchen wir in der Lehrkräftebildung mehr Praxis, mehr Begleitung und mehr Qualität“, betont Tomaschko.
Für den Vorsitzenden des Ausschusses für Bildung und Kultus ist eine starke Lehrkräftebildung ein zentraler Baustein für die Schule der Zukunft. „Bildungspolitik muss bei den Menschen ankommen, die jeden Tag vor unseren Schülerinnen und Schülern stehen. Auf die Lehrer kommt es an“, so Tomaschko.
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