Drei intensive Tage, zahlreiche Gespräche und viele wichtige Impulse für die kommenden Monate: Bei der Klausurtagung der CSU-Landtagsfraktion auf Kloster Banz haben sich die Abgeordneten mit zentralen Zukunftsfragen für Bayern und Deutschland beschäftigt. Unter dem Motto „Zukunft? Machen wir! – Mutig. Menschlich. Modern.“ ging es dabei um konkrete politische Herausforderungen und die Frage, wie Bayern auch künftig erfolgreich und lebenswert bleiben kann.
Für Peter Tomaschko, bildungspolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, stand insbesondere das Thema Bildung im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der ehemaligen Vorsitzenden des Bildungsausschusses und heutigen Bildungsministerin von Rheinland-Pfalz, Dr. Ute Eiling-Hütig, sprach er bei einer Pressekonferenz über die Frage, was Schule heute leisten muss.
„Gute Bildung ist die Grundlage für Chancen und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unsere Schulen müssen jungen Menschen das nötige Rüstzeug für ihren weiteren Weg geben – von sicheren Grundlagen in Lesen, Schreiben und Rechnen über digitale Kompetenzen bis hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Gleichzeitig müssen unsere Lehrkräfte den nötigen Freiraum für guten Unterricht haben“, betont Tomaschko.
Neben der Bildung standen am ersten Klausurtag unter anderem die Zukunft des Sozialstaats, die Sicherheit Deutschlands, die politischen Entwicklungen in den ostdeutschen Bundesländern und die Gesundheitsversorgung auf der Tagesordnung.
Am zweiten Tag richtete sich der Blick insbesondere auf die Zukunftsfähigkeit des Freistaats. Ministerpräsident Dr. Markus Söder stellte zentrale Schwerpunkte für die kommenden Monate vor – von besseren Bildungschancen für Kinder und Jugendlichen über Wissenschaft und Wirtschaft bis hin zu einer stärkeren Unterstützung von Familien. Auch Innovation, Forschung und neue Ideen für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bayern waren wichtige Themen der Beratungen.
Zum Abschluss der Klausurtagung ging der Blick über die Landesgrenzen hinaus. Im Austausch mit Alexander Hoffmann und Prof. Dr. Angelika Niebler standen aktuelle Entwicklungen in Berlin und Brüssel im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Vertretern der bayerischen Wirtschaft wurde zudem darüber diskutiert, wie Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze langfristig gesichert werden können.
Für Peter Tomaschko waren die drei Tage damit vor allem eines: eine wichtige Grundlage für die politische Arbeit der kommenden Monate. „Die Klausur auf Kloster Banz hat gezeigt, wie wichtig der offene Austausch und unterschiedliche Perspektiven sind. Jetzt gilt es, die vielen Impulse mitzunehmen und daraus konkrete politische Arbeit zu machen.“