Der Landratskandidat der Freien Wähler, Marc Sturm, hat in einem Beitrag in den sozialen Netzwerken behauptet, Peter Tomaschko würde im Falle seiner Wahl zum Landrat gleichzeitig Mitglied des Bayerischen Landtags bleiben. Diese Darstellung weist Tomaschko entschieden zurück. „Das ist schlicht falsch“, stellt er klar. Zwar habe Sturm seinen Beitrag inzwischen geändert, der Versuch, diese Unwahrheit zu verbreiten, bleibe jedoch „sehr verwerflich“.
Tomaschko betont, dass eine solche Doppelfunktion weder rechtlich möglich noch geplant sei. „Das ist im Bayerisches Abgeordnetengesetz in Art. 43 Abs. 1 S. 2 BayAbgG klar geregelt. Sollte ich zum Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg gewählt werden, werde ich mein Mandat im Bayerischen Landtag selbstverständlich niederlegen.“In diesem Fall würde die Bezirksbäuerin Christiane Ade in den Landtag nachrücken. „Sie wird unser Wittelsbacher Land sicher würdig vertreten“, so Tomaschko. Zudem verweist er darauf, dass bereits in zwei Jahren ein neuer Landtag gewählt werde und damit auch ein neuer Abgeordneter aus dem Landkreis Aichach-Friedberg bestimmt werde. Unabhängig davon arbeite er bereits heute eng mit seiner Kollegin Marina Jakob zusammen, die im Falle seiner Wahl weiterhin die Interessen des Wittelsbacher Landes in München vertreten werde.
In einem Punkt stimmt Tomaschko seinem Mitbewerber ausdrücklich zu: „Unser Landkreis verdient einen Landrat, der sich dieser Aufgabe mit voller Kraft widmet. Genau das ist auch mein Anspruch.“ Durch seine langjährige Arbeit im Landtag und in der Kommunalpolitik habe er sich ein breites Netzwerk aufgebaut und kenne die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort sehr genau.
Abschließend appelliert Tomaschko an einen fairen Umgang im Wahlkampf: „Gerade deshalb finde ich es wichtig, dass wir bei den Fakten bleiben. Die Bürgerinnen und Bürger haben eine sachliche und ehrliche Debatte verdient – denn am Ende entscheiden sie, wem sie die Verantwortung für unseren Landkreis anvertrauen.“
