Gesetzentwurf zur Stärkung der Erwachsenenbildung

13.07.2026
Foto: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Kerstin Wies
Foto: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Kerstin Wies

Im Bayerischen Landtag hat der Vorsitzende des Bildungsausschusses Peter Tomaschko im Rahmen der ersten Lesung eines fraktionsübergreifenden Gesetzentwurfs zur Stärkung der Erwachsenenbildung für mehr Planungssicherheit und eine stärkere Wertschätzung des lebenslangen Lernens geworben. Der Gesetzentwurf wurde gemeinsam von allen demokratischen Fraktionen eingebracht und setzt ein deutliches Zeichen für die hohe Bedeutung der Erwachsenenbildung in Bayern.


In seiner Rede machte Tomaschko deutlich, dass Erwachsenenbildung weit mehr ist als klassische Weiterbildung. „Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss. Erwachsenenbildung ermöglicht lebenslanges Lernen, stärkt die digitale Teilhabe, unterstützt Integration und leistet einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Ob an der Volkshochschule, in Sprachkursen, bei der Alphabetisierung oder bei Angeboten für Seniorinnen und Senioren – hier wird jeden Tag Bildung gelebt und Demokratie gestärkt“, betonte Tomaschko.
 
Mit dem Gesetzentwurf sollen die Rahmenbedingungen für die Träger der Erwachsenenbildung weiter verbessert werden. Vorgesehen sind unter anderem mehr Planungssicherheit, weniger Bürokratie und klarere gesetzliche Regelungen – ohne zusätzliche Belastungen für den Staatshaushalt.
 
Tomaschko hob zudem die breite Unterstützung des Vorhabens hervor: „Dass alle demokratischen Fraktionen diesen Gesetzentwurf gemeinsam eingebracht haben, ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass gute Lösungen entstehen können, wenn die Sache im Mittelpunkt steht.“
 
Für den Abgeordneten ist die Richtung klar: „Wer in Erwachsenenbildung investiert, investiert in die Zukunft unserer Gesellschaft. Denn Lernen hört nie auf.“