Im Rahmen des Bayerischen Tags der Ausbildung hat der CSU-Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko die Federal-Mogul Friedberg GmbH besucht und sich vor Ort, neben einer Werksführung und einem ausführlichen Gespräch mit Geschäftsführer Umair Cheema, auch ein umfassendes Bild von der Ausbildungsarbeit des Unternehmens gemacht. Begleitet wurde der Termin von IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter. Federal-Mogul mit weltweit 55.000 Mitarbeitern und 7 Mrd. US $ Gruppenumsatz jährlich, fertigt am Standort Friedberg hochwertige Kolbenringe für Kraftfahrzeug-, Schiffs- und stationäre Motoren sowie Laufwerkdichtungen und Zylinderlaufbuchsen.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand das moderne Ausbildungszentrum des Unternehmens sowie der direkte Austausch mit den Auszubildenden. Tomaschko nutzte die Gelegenheit, um mit den jungen Menschen über ihre beruflichen Perspektiven, ihre Motivation und die Anforderungen ihrer Ausbildung ins Gespräch zu kommen. Dabei zeigte er sich beeindruckt von der hohen Qualität und Praxisnähe der Ausbildung am Standort Friedberg.
„Die Federal-Mogul Friedberg GmbH zeigt eindrucksvoll, wie moderne Ausbildung heute gelingen kann: praxisnah, anspruchsvoll und mit einer klaren Perspektive für junge Menschen. Das ist ein echtes Aushängeschild für Friedberg und das Wittelsbacher Land“, betonte Tomaschko. Gerade angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels sei das Engagement von Ausbildungsbetrieben entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Region.
Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren mehrere Millionen Euro in ein neues, modernes Ausbildungszentrum investiert und bildet aktuell 42 junge Menschen in verschiedenen technischen Berufen aus – darunter Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Gießereimechaniker, Elektroniker für Betriebstechnik, Mechatroniker sowie Maschinen- und Anlagenführer. Am Standort Friedberg sind insgesamt rund 1.214 Mitarbeitende beschäftigt.
Tomaschko verwies zudem auf die insgesamt angespannte Lage am Ausbildungsmarkt: Trotz hoher Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen blieben auch im vergangenen Jahr zahlreiche Stellen unbesetzt. Umso wichtiger seien frühzeitige Berufsorientierung, Praktika und enge Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben.
„Die duale Ausbildung ist und bleibt ein Erfolgsmodell. Sie bietet jungen Menschen hervorragende Zukunftschancen und ist zugleich das Fundament für wirtschaftliche Stärke und Innovation in unserer Region“, betonte Tomaschko.
Dazu möchte er als neuer Vorsitzender des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag künftig die weitere Stärkung der beruflichen Bildung und der Mittelschulen in den Fokus rücken, um mittel- bis langfristig eine bessere Fachkräftesicherung zu erreichen. „Die Mittelschule leistet einen unverzichtbaren Beitrag für unser gegliedertes Schulsystem. Sie eröffnet jungen Menschen vielfältige Perspektiven, fördert praktische Talente und schafft wichtige Zugänge zur beruflichen Bildung. Ich kann mir vorstellen, erfahrene Praktiker stärker in die Schulen einzubinden – etwa Handwerksmeister oder Techniker, die ihre berufliche Erfahrung und ihre Begeisterung an junge Menschen weitergeben“, so Tomaschko abschließend.